KUNG FU
Kung Fu Training besteht neben dem obligatorischen Aufwärmgymnastik
und den Technik-, Freikampf-, Konditions-, und Krafttraining zu einem Großteil
aus sogenannten Formen. Die Formen, mit oder ohne Waffen, stellen einen Kampf
gegen imaginäre Gegner nach und sind der Grundpfeiler eines jeden traditionellen
Kung Fu Stils. Die Formen sind vergleichbar mit einem Nachschlagewerk, in
dem alle wichtigen Elemente des Stils enthalten sind. Sie werden daher unverändert
über Generationen vom Meister zum Schüler weitergegeben, um das
Wissen um die speziellen Techniken zu sichern. Durch das Ausführen der
Formen kann man sich sowohl körperlich als auch mental auf Kampfsituationen
vorbereiten. Sie verbessern Beweglichkeit, Kraft, Atmung, Schnelligkeit und
Koordination. Aus diesen Gründen hat das Formentraining auch im Zhou
Jia Stil einen hohen Stellenwert.
Beim Zhou Jia Kung Fu beginnt der Schüler mit der Grundschule, in der grundlegende Stellungen und Bewegungen erlernt werden. Danach befasst sich das Training zunächst mit einigen der traditionellen Handformen. Als Fortgeschrittener wird ihm der Umgang mit den traditionellen Kung Fu Waffen wie z.B. Stock, Säbel, Messer u.s.w. vermittelt. Von seinem Sifu lernt der Schüler dabei nach und nach das Entschlüsseln der Formen und somit das Lesen in der "Bibliothek" des Stils.


Zum Thema: TRADITION
Home | Kung Fu | Sifu Ahmet Bayrak | Geschichte | Trainingszeiten / -orte | Löwentanz | Galerie | Kontakt | Links